Trendscouting

Die Ausgangslage

Der grenzübergreifende Onlinehandel für Kleidung und Sportartikel wächst kontinuierlich. Dadurch geraten der klassische Fachhandel und folglich auch die in der Wertschöpfungskette direkt dahinter angesiedelten Generalimporteure immer stärker unter Druck. Neben stetig sinkenden Preisen hat der Onlinehandel ausserdem die Innovations- und Trendzyklen in den letzten Jahren stark verkürzt. Was heute reissenden Absatz findet, kann morgen bereits ein Ladenhüter sein.

Das Problem

Um dem Fachhandel als Generalimporteur oder Agent von Marken im Sportartikelbereich ein möglichst attraktives Portfolio bieten zu können, müssen die Produkte immer schneller den äusseren Umständen angepasst werden. Klassische Methoden, z.B. die Beschäftigung eines eigenen Scouts oder die Zusammenarbeit mit einer Agentur, können insbesondere für kleine und mittlere Player im Markt zu kostenintensiv sein.

Der Lösungsansatz

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden wurde ein mehrstufiges, auf Freelancer basiertes Trendscouting aufgebaut. Um die Trends den Schweizer Marktbedürfnissen gegenüberzustellen, wurde zusätzlich ein Trendpanel für den Austausch zwischen Generalimporteur und dem Fachhandel erstellt.

Das Ergebnis

Die auf einer variablen Basis angestellten Freelancer liefern dem Kunden proaktiv und in regelmässigen Abständen die neuesten Trends im Sportartikelbereich. Beim Entscheid für einen Trend, werden die dafür interessanten Produkte und Hersteller identifiziert und dem Fachhandel präsentiert.

Der Kunde konnte durch dieses Projekt zum einen seine Beziehung zum Fachhandel stärken und zum anderen die Nähe zu den aktuellen Geschehnissen im Markt erhöhen.