Bedürfnisanalyse

Die Ausgangslage

Auf dem Herd lässt sich der Kochprozess nur mühsam kontrollieren – deshalb stehen zahlreiche Küchengeräte im Schrank. Diese sind auf eine spezifische Zubereitungsart ausgelegt und werden deshalb nur selten gebraucht. Die Lösung von Jochen Ganz für dieses «Pains» ist ein intelligenter, universell einsetzbarer Kochtopf mit exakter Temperaturregelung. Die Steuerung erfolgt intuitiv übers Smartphone. Der Kochtopf befindet sich aktuell in der Prototypenphase, ein Patent ist angemeldet. Das endgültige Design und die Funktionen sind noch nicht festgelegt.

Das Problem

Um die Finalisierung der Entwicklung zu starten, muss in Erfahrung gebracht werden, welche der möglichen Eigenschaften und Funktionen für die potenziellen Kunden entscheidend sind.

Der Lösungsansatz

In enger Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber und der Company Factory wurde eine Onlineumfrage aufgesetzt, welche die möglichen Eigenschaften und Funktionen gemäss dem Kano-Modell sammelt. Zusätzlich wurden anonymisiert Informationen über die potenziellen Kunden und deren Zahlungsbereitschaft mit Hilfe eines A/B-Tests erfasst. Die Umfrage wurde über ein Mailing und über die Social Media Kanäle der Company Factory und des Auftraggebers gestreut.

Das Ergebnis

Die Auswertung der Umfrage mit einer Laufzeit von 3 Wochen mit ca. 230 Teilnehmern hat dem Auftraggeber insbesondere folgende Antworten geliefert:

  • Welche Merkmale des Produkts erfüllt werden müssen, um die Zufriedenheit zu erhöhen, sowie welche erfüllt werden müssen, um die Unzufriedenheit zu verringern.
  • Ob die Zahlungsbereitschaft abhängig vom davor gezeigten Trigger ist.
  • Ca. 100 Teilnehmer, die sich als Pilotkunden gemeldet haben. Zusätzlich 50 Personen, welche mehr Informationen über das Produkt erhalten wollen.

Die aus der Umfrageauswertung gewonnen Erkenntnisse dienen dem Auftraggeber nun zur Finalisierung des Produkts und zur Planung der Marketing- und Pricing-Strategie.