Mitarbeiter – Schlüsselfaktoren der Digitalisierung

Von Company Factory

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Digitalisierung? Hier geht es, so viel ist klar, nicht nur um das Umsetzen und Einsetzen neuer Technologien. Digitalisierung gelingt nur, wenn sie bei den Mitarbeitern ankommt. Natürlich ist der erste Schritt für jedes Unternehmen die Entscheidung, ihr Geschäftsmodell anzupassen und Unternehmensbereiche digital zu verwalten. Was viel zu Beginn dabei noch gar nicht absehen, ist, wie weit die Veränderungen gehen (müssen). Um zunehmend auf digitalen Wegen Kunden abzuholen und auf Augenhöhe zu treffen, muss sich nicht nur das Geschäftsmodell der Organisation ändern, sondern vor allem auch die Definition der Arbeitsplätze. Und das gilt für das gesamte Unternehmen. Es wird anders gearbeitet und anders zusammengearbeitet – mit Hilfe digitaler Technologien. Besonders für Kleinunternehmen und Mittelständler heisst das: Prozesse und Verantwortungen neu zu verteilen. Das klappt nur, wenn die Mitarbeiter mitmachen.

Was motiviert die Mitarbeiter?

Und das wiederum braucht Verständnis und Motivation. Wer seine Mitarbeiter und vor allem die jüngeren, digitalaffinen Mitarbeiter erfolgreich zu einem Teil des Wandels machen will, muss selbst den Willen zur Veränderung aufbringen und sich damit vertraut machen, was Mitarbeiter antreibt.
Vorbei sind die Zeiten, als mit Handlungszielen und Jahresabschlussboni «Entwicklungspolitik» im Unternehmen gemacht wurde. Digitalisierung heisst für Mitarbeiter und Management zunächst, sich auf einen lebenslangen Lernprozess einzulassen, den Kunden konsequent als Mass aller Dinge zu betrachten und sich zu diesem Zweck nicht zu scheuen, verkrustete Strukturen einzureissen.

Neue Führung und neue Kommunikation

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Erfolg versprechen neue Führungsmethoden mit flacheren Hierarchien, in die Mitarbeiter entsprechend ihrer Kompetenzen eingebunden werden. Auch die Kommunikation – analog und digital – ändert sich infolge dieses Paradigmenwandels. Wer intern noch überkommene, hierarchische Kontrollmechanismen anwendet, in denen von oben nach unten Entscheidungen kommuniziert werden, kann nicht erwarten, eine offene, motivierte Innovationskultur im Unternehmen zu generieren.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Der Wille zur Veränderung muss von der Geschäftsführung ausgehen – und bei ihr beginnen. Ist das Management nicht daran interessiert, mit gutem Beispiel voranzugehen, kann die Transformation nicht klappen.
Mit vorgelebter Bereitschaft zum Wandel lässt sich auch bei den Mitarbeitern Motivation erzeugen. Das hängt natürlich im Einzelfall davon ab, welche besonderen Anreize bei jedem Beschäftigten wirken. Eingesetzt werden können:
• Der Stolz auf die eigene Leistung
• Der Wunsch, sich als Teil eines Ganzen zu fühlen und zu bewähren
• Der Wunsch, durch eigene Kompetenzen zu glänzen

Digitalisierungsstrategien als Benchmark guten Managements

Wie welcher Mitarbeiter für die Umsetzung von Digitalstrategien im Unternehmen gewonnen werden kann, welche Kompetenzen idealerweise wo eingesetzt werden, und wie sich Synergien schaffen lassen, welche die Wirkung von Einzelmassnahmen zu einem grossen Ganzen verbinden, das sind eben die Fähigkeiten und Einschätzungen guten Managements.
Wer die Beschäftigen optimal platzieren kann, wird danach weniger „Reibungswiderstand“ erleben, wenn es um die (Neu)Zuweisung von Verantwortungen, Tools und Unternehmenszielen geht. So gelingt Digitalisierung. Schritt für Schritt.

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